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Team

Kernteam

Ann-Sophie Vorndran

Institut für Buchwissenschaft

Wissenschaftliche Mitarbeitende

Adresse

Nürnberger-Straße 71 91052 Erlangen
Portraitfoto Gentzel

Juniorprofessur für Digitale Transformation der Medienkommunikation

Juniorprofessorinnen und -professoren

Adresse

Nürnberger-Straße 71 91052 Erlangen

Kontakt

Portraitfoto Svenja Hagenhoff

Institut für Buchwissenschaft

Leitung

Profilbild Axel Kuhn

Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie

Privatdozentinnen und Privatdozenten

Portraitfoto Quaiser

Institut für Buchwissenschaft

Verwaltungspersonal

Adresse

Lange Gasse 20 90403 Nürnberg
Nürnberger-Straße 71 91052 Erlangen
Portraitfoto Sandra Rühr

Institut für Buchwissenschaft

Wissenschaftliche Mitarbeitende

Adresse

Nürnberger-Straße 71 91052 Erlangen
Portraitfoto Titel

Institut für Buchwissenschaft

Wissenschaftliche Mitarbeitende

Adresse

Nürnberger-Straße 71 91052 Erlangen

Kontakt

Doktorandinnen und Doktoranden im GRK 2806 | Doctoral students in RTG 2806

Portraitfoto Obier Eva

Graduiertenkolleg 2806/1 - Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen

Wissenschaftliche Mitarbeitende

Adresse

Universitätsstraße 40 91054 Erlangen

Kontakt

Portraitfoto Standke Lina

Graduiertenkolleg 2806/1 - Literatur und Öffentlichkeit in differenten Gegenwartskulturen

Wissenschaftliche Mitarbeitende

Adresse

Universitätsstraße 40 91054 Erlangen

Kontakt

Privatdozentinnen und Privatdozenten | Senior Lecturer

Daniel Bellingradt ist Historiker und Buch- sowie Kommunikationswissenschaftler. Nach professoralen Stationen in Erlangen (Juniorprofessur für Buchwissenschaft), Mainz (Vertretungsprofessur für Buchwissenschaft) und München (Vertretungsprofessur für die Geschichte der Frühen Neuzeit) ist er seit Oktober 2022 Gastprofessor am Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg. Nach dem Studium der Geschichtswissenschaft, Anglistik, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin, Humboldt Universität zu Berlin, und University College Dublin (Irland) folgte die von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Promotion zum doctor philosophiae an der Freien Universität Berlin im Fach Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (2010). Im Jahr 2018 erhielt er den Maria Weber Grant zur Förderung herausragender Wissenschaftler in der Post-doc-Phase 2018 (Hans Böckler-Stiftung). Die Erteilung der venia legendi für das Fach Buchwissenschaft und die Berufung als Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung erfolgen im Jahr 2021. Der Mitherausgeber des Jahrbuchs für Kommunikationsgeschichte forscht und lehrt zu Aspekten einer Medien- und Kommunikationsgeschichte der Neuzeit, und experimentiert gerne innerhalb der Möglichkeiten einer digitalen Geschichtskultur. Einen Einblick in Bellingradts Forschungen, Aktivitäten und Publikationen bietet diese Verlinkung: ORCID. You can follow Daniel’s recent interests on Mastodon, if you like:  https://mastodon.social/@dbellingradt.

Seit 01.10.2022 Leitung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts „Debattenmedium, Streitschrift oder Propaganda? Leistungen politischer Kulturmagazine in der politischen Kultur der Berliner Republik. Von 2020 bis 2022 Vertretung des Lehrstuhls für Buchwissenschaft.  Habilitation in Buchwissenschaft (2017: Zeitschriften und Medienunterhaltung. Zur Evolution von Medien und Gesellschaft in systemfunktionaler Perspektive als Erweiterung buchwissenschaftlicher Forschung), Promotion in Medienwissenschaft (2008: Vernetzte Medien. Nutzung und Rezeption am Beispiel von World of Warcraft) und Studium der Theater- und Medienwissenschaft, Soziologie und Buchwissenschaft (2000–2005).

2011–2019 Akademischer (Ober)Rat und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Buchwissenschaft. 2008–2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Buchwissenschaft und Wirtschaftsinformatik der FAU Erlangen-Nürnberg im interdisziplinären BMBF-Projekt „2nd Tech Cycle“. 2010–2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Buchwissenschaft der JGU Mainz im Projekt „Kulturzeitschriften – Medien zwischen Buch und Zeitschrift“. 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz der JGU Mainz im Projekt „Transition of the book industry in the network society“.

Externe Doktorandinnen und Doktoranden | External doctoral students

Vita

1997–2003 Studium der Betriebswirtschaftslehre (Wirtschaftsinformatik, Controlling, Organisation) an der Universität Chemnitz. 2001–2003 Projekttätigkeiten im Bereich IT/Prozess Beratung u. a. für den Compact Verlag in München und das Top Magazin in Chemnitz. 2003–2004 Softwareentwickler im Umfeld der Marketing Automation bei der BRANDAD Systems AG. 2004–2013 IT-/Prozessberater und Ausbildungsverantwortlicher im Umfeld der Sozial- und ITK Branche bei der Pragmaticon GmbH. 2012 Lehrbeauftragter an der evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) für ›Geschäftsprozessmodellierung und Systemplanung in Sozialunternehmen‹. Seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter und später externer Doktorand am Institut für Buchwissenschaft.

Dissertation

Siehe Seite laufende Dissertationen.

Projekte

Detaillierte Projektbeschreibungen finden Sie auf der Projektseite des Instituts.

Tagungen & Workshops

Herausgeberwerke

2016

Beiträge in Journals und Herausgeberwerken

Vorträge auf wissenschaftlichen Veranstaltungen

Weitere Publikationen"

Weitere Vorträge

Vita

Ina Fuchshuber ist nach Stationen als Manager Business Development bei Droemer Knaur, Leiterin des Selfpublishingdienstleisters neobooks.com und Verantwortliche für eBook Geschäft und Digital Business Development der Holtzbrinck Buchverlage heute bei Bertelsmann/rtv media group als Senior Digital Product Manager tätig. Zuvor studierte sie Buchwissenschaft, BWL und Kommunikationswissenschaft sowie Publishing in München und Oxford, GB.

Ina Fuchshuber nimmt kontinuierlich verschiedene Lehraufträge war:

  • 2019-2020: »Digitale Medien und Online Marketing« (Master) an der Hochschule Fresenius München, Studiengang Digital Management
  • Seit 2017:  »Digitalisierungstechniken« (Bachelor) an der LMU München, Studiengang Buchwissenschaft
  • Seit 2014: »ePublishing« (Bachelor) an der LMU München, Studiengang Buchwissenschaft

Dissertation

Siehe Seite laufende Dissertationen.

Auszeichnungen

  • : Promotionsstipendium (Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF Bayern)) – 2019
  • : AKEP Award (Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP)) – 2011
  • : Stipendium (BMBF) – 2004

Vita

Ines Neumann arbeitet zurzeit als Senior Consultant bei Deloitte im Bereich SAP Financial Services. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Prozessberatung von Versicherungsunternehmen.
Von 2015-2018 absolvierte sie ein duales Studium bei der Allianz im Fach BWL-Versicherung an der DHBW Stuttgart (B. A.). Während sie in den darauffolgenden Jahren bei einem IT-Beratungshaus arbeitete, erlangte sie 2021 im berufsbegleitenden Studium an der IU Internationale Hochschule einen MBA mit Vertiefungen in Digital Insurance und IT Management.

Dissertation

Siehe Seite laufende Dissertationen.

Vita

2001–2005 Studium der Germanistik an der Fremdsprachenhochschule Dalian. 2005–2006 Übersetzerin bei Von Hagens Plastination (Dalian) Co., Ltd und B&K Technical Parts and Systems (Taicang) Co., Ltd. 2006–2009 Master-Studium der Angewandten Linguistik an der Beijing International Studies University. 2009–2014 Deutschlehrerin an der Bohai Universität in Jinzhou. 2014‒2017 China Government Scholarship.

Dissertation

Siehe Seite laufende Dissertationen.

Lehrbeauftragte | Extern Lecturers

Dr. Tessa Debus ist Politik­wissenschaftlerin und Verlegerin des Wochenschau Verlags. 

Dr. Maximilian Greger ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten München und Padua, Italien. Sein Referendariat absolvierte er in München und New York. Seit 2012 ist er im Münchner Büro von SNP tätig. Er ist seit 2017 Lehrbeauftragter der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Jahr 2019 schloss Dr. Greger seine Promotion an der Universität Zürich bei Prof. Manfred Rehbinder über ein urheberrechtliches Thema ab.Dr. Maximilian Greger ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten München und Padua, Italien. Sein Referendariat absolvierte er in München und New York. Seit 2012 ist er im Münchner Büro von SNP tätig. Er ist seit 2017 Lehrbeauftragter der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Jahr 2019 schloss Dr. Greger seine Promotion an der Universität Zürich bei Prof. Manfred Rehbinder über ein urheberrechtliches Thema ab.

Heinz Krekler ist Buchhändler und Filialleiter bei Bücher Edelmann in Fürth.

Herr Kusche ist in der Produktionsleitung bei Büchergilde Gutenberg in Frankfurt.

Alexander Legath ist externer Doktorand sowie Lehrbeauftragter für Kommunikationsdesign und Technikgestaltung. Er arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Interaktive Technologien der FH Nordwestschweiz.

Erstbetreuerin: Svenja Hagenhoff | Beginn: 2020

Dr. Martina Steinröder ist Gründerin von Steinröder Publishing Consulting. Ihre Beratungsschwerpunkte sind strategische Planung, Innovationsmanagement und Geschäftsprozessoptimierung. Als Expertin für Digital Publishing berät sie viele Verlage an der Schnittstelle zwischen Print und E-Publishing.

Dr. Martina Steinröder verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Verlagsbranche. Sie war Programmleiterin im Print- und Onlinebereich mehrerer Verlage der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck sowie Senior-Beraterin im Bereich „Medien“ einer internationalen Unternehmensberatung.

Dr. Martina Steinröder ist Lehrbeauftragte an der philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Dozentin der Akademie des deutschen Buchhandels und der Weiterbildungsakademie des Verbandes der Zeitschriftenverleger und Mitglied des Arbeitskreises elektronisches Publizieren (AKEP).

Aljoscha Walser studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin.

Er war Führungskraft bei den Fachverlagen Haufe und Beuth sowie Geschäftsführer der IT-Servicegesellschaft DIN-ITS.

2010 gründete er die Narses GmbH, ein Beratungsunternehmen für die Medienindustrie und ihre Dienstleister. Im Fokus der Tätigkeit stehen dabei die Themen Strategie, Wachstum, E-Business, Finanzierung und Personal.

Seit Beginn seiner beruflichen Karriere beschäftigt er sich ausschließlich mit digitalen Medien und den dazugehörigen Prozessen und Technologien. Er kann auf eine langjährige Geschichte erfolgreicher Entwicklungen und E-Business-Projekte für Arbeitgeber und Kunden zurückschauen. Damit ist er ein gut vernetzter und gefragter Gesprächspartner von Entscheidungsträgern der Medienindustrie und ihrer Dienstleister.

Seit Juni 2016 hält Aljoscha Walser ein Mandat als Aufsichtsrat beim Softwarehersteller HUP AG.

Neben seiner Beratungstätigkeit ist er auch aktiv als Fach-Autor, Investor, sowie als Business-Angel bei einem Unternehmen für Multilevel-E-Books.

Michael Wörgötter sammelte früh, noch als Gymnasiast, erste Medienerfahrung – als Korrektor und Reporter für die Tageszeitung seiner fränkischen Heimatstadt. Der Wunsch, Journalist zu werden, lag nahe. Es folgten sechs Jahre Studium (Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften) in Heidelberg und München, Hospitanzen beim ersten Münchner Privatsender Radio 1, in der Werksredaktion von BMW, für die Bayrischen Tennismeisterschaften, als Lektor für den Verlag text+kritik u.s.f.

Da auch die Neigung zum Gestalten »in der Familie« lag, beide Eltern sind Bildende Künstler, der Bruder Fotograf, sollte es das dann sein. Über Jobs bei Ringier (natur, Fotomagazin, Fliegermagazin, Alpin, Globo …), im Fotolabor, in Druckereien, und einer zweijährigen Lehre zum Lithografen landete er in der Welt der Verlage. Zwei Jahre Schulbücher, drei Jahre Piper, vier Jahre Pendo Verlag und eine große Zahl freier Buch- und Magazinprojekte folgten.

Der dritte »Richtungswechsel« kam dann mit einem mehrjährigen Lehrauftrag in Buchwissenschaften (Uni München). Er wurde 2001 festangestellter Lehrer für Schrift, Typografie und Visuelle Kommunikation an der Designschule München und übernahm Dozentenengagements an der Akademie der Presse und der Akademie der Medien. 2010 schließlich die Berufung an die Fakultät Gestaltung, daneben Juryarbeit für Wettbewerbe (»Schönste Deutsche Bücher«, »Best of Corporate Publishing«) und – na klar – immer wieder auch eigene Gestaltungsprojekte.


Ehemalige Professorinnen und Professoren | Former Professors

Daniel Bellingradt ist Historiker und Buch- sowie Kommunikationswissenschaftler. Nach professoralen Stationen in Erlangen (Juniorprofessur für Buchwissenschaft), Mainz (Vertretungsprofessur für Buchwissenschaft) und München (Vertretungsprofessur für die Geschichte der Frühen Neuzeit) ist er seit Oktober 2022 Gastprofessor am Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg. Nach dem Studium der Geschichtswissenschaft, Anglistik, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin, Humboldt Universität zu Berlin, und University College Dublin (Irland) folgte die von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Promotion zum doctor philosophiae an der Freien Universität Berlin im Fach Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (2010). Im Jahr 2018 erhielt er den Maria Weber Grant zur Förderung herausragender Wissenschaftler in der Post-doc-Phase 2018 (Hans Böckler-Stiftung). Die Erteilung der venia legendi für das Fach Buchwissenschaft und die Berufung als Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung erfolgen im Jahr 2021. Der Mitherausgeber des Jahrbuchs für Kommunikationsgeschichte forscht und lehrt zu Aspekten einer Medien- und Kommunikationsgeschichte der Neuzeit, und experimentiert gerne innerhalb der Möglichkeiten einer digitalen Geschichtskultur. Einen Einblick in Bellingradts Forschungen, Aktivitäten und Publikationen bietet diese Verlinkung: ORCID. You can follow Daniel’s recent interests on Mastodon, if you like:  https://mastodon.social/@dbellingradt.

Christoph Bläsi arbeitet in der Buchwissenschaft in Mainz.

Vita

  • Studium der Rechtswissenschaften an der LMU München
  • Promotion zum Dr. jur. 1951
  • Tätigkeit als Rechtsanwalt für Medienrecht und Verlagsrecht
  • ab 1993 Honorarprofessor für Buchwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg
  • Verstorben 2010

Publikationen

Vita

Kerstin Emrich hat Buchwissenschaft und Buchwirtschaft studiert und ist nach ihrer Promotion 2010 zur Juniorprofessorin für Buchwissenschaft / Buchwirtschaft der Universität Erlangen-Nürnberg ernannt worden.

Dissertation

Konzentration im Sortimentsbuchhandel: Die Digitalisierung von Büchern und buchnahen Inhalten im Verbund mit den schnell fortschreitenden technischen Innovationen, wie z. B. mobile Lesegeräte für E-Books, beeinflussen auch die Konzentrationsprozesse im deutschen Buchhandel. Verlage und Zwischenbuchhändler, besonders aber Einzelhandelsunternehmen müssen diese Entwicklungen bei ihren strategischen Entscheidungen berücksichtigen. Die hier vorgelegte Analyse widmet sich erstmals den Problemen umfassend vor dem Hintergrund einer detaillierten fachlichen Kenntnis der deutschen Buchbranche. Neben einer umfassenden Analyse der Branchensituation und des Konzentrationsprozesses sowie einem Ausblick in die Zukunft werden am Beispiel von drei Szenarien Lösungsansätze aufgezeigt. In ihrer Zielstellung geht sie damit über die vorliegende wirtschaftswissenschaftliche Forschungsliteratur hinaus, die sich entweder allgemein mit Konzentration in Industrie und Handel oder am Beispiel anderer Wirtschaftszweige beschäftigt. Die stringente Bezugnahme auf wirtschaftswissenschaftliche Theorieansätze ist charakteristisch für den theoretischen und methodischen Ansatz. Die Analyse der Branchensituation stützt sich auf die auf Michael E. Porter zurückgehenden Modelle, für die Un-
tersuchung der Ursachen und Wirkungen von Konzentration und die Ableitung von Zukunftsvisionen zieht die Verfasserin Ergebnisse der Handelsforschung heran. Aus der differenzierten Bewertung der Konzentrationsursachen und -wirkungen werden schließlich Entscheidungshilfen abgeleitet, auf die sich Unternehmen des Bucheinzelhandels bei strategischen Entscheidungen stützten können. Beispielsweise wird eine neue Betriebsform skizziert, die den, vor allem als Vorteil von Online-Handelsformen geltenden Convenience-Aspekt konsequent in einen stationären Marktauftritt integriert und darüber hinaus die Anschlussfähigkeit an ein Mehrkanalkonzept betont.

Erstbetreuerin: Prof. Dr. Ursula Rautenberg | Zweitbetreuer: Prof. Dr. Jürgen Kähler | Datum der Verteidigung: 05.10.2009.

Vita

Studium (Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der Freien Universität Berlin und an der Faculté International de Droit Comparé der Universität Strasbourg. Rechtsanwalt (1983), Promotion zum Dr. jur. (1984) und vereidigter Buchprüfer. Seit 2007 Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht sowie Honorarprofessor für Buchwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Urheber- und Verlagsrechts an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Tätigkeitsschwerpunkte: Urheber- und Verlagsrecht, Presse- und Multimediarecht, gewerblicher Rechtsschutz.

Publikationen

Vita

Ursula Rautenberg (born 1953), specializing in German philology/medieval studies and book history, was professor of book history/publishing studies at the Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg from 1997 until her retirement on 1 April 2019. Her research areas are the book as a medium and the discipline of publishing studies, incunabula and early printing with a focus on the formation and development of the book title page, the history of Thüring von Ringoltingen’s prose Melusine in print from the fifteenth century to the first half of the nineteenth century, typography and reading, as well as printing, transmission history and the history of the book. Another area of focus is the Chinese book market. Her areas of research focus and her publications are connected to projects funded by institutions including the German Research Foundation and the Bosch Foundation. She was or is the editor of journals in the field of book history and publishing studies (including Archiv für Geschichte des Buchwesens) and book series (including among others “Bibliothek des Buchwesens” published by Hiersemann and the online series Alles Buch. Studien der Erlanger Buchwissenschaft), and an advisory board member for other journals in her field, including journals from France, Hungary and China. She held longer-term guest lectureships at the invitation of the University of Waikato (New Zealand), and Tongji University and Wuhan University (China). Before her appointment in Erlangen, she worked as a curator and research director at the Otto Schäfer bibliophile collection and library in Schweinfurt. She earned her doctorate and postdoctoral habilitation at the Ruhr-Universität Bochum (field: German philology).

Externe Funktionen

  • Herausgeberin der Schriftenreihe »Bibliothek des Buchwesens« (Verlag Hiersemann Hauswedell, seit 2017)
  • Herausgeberin der Schriftenreihe »Schriftmedien – Kommunikations- und buchwissenschaftliche Perspektiven« | »Written Media – Perspectives in Communication and Book Studies« (Verlag de Gruyter, seit 2015, zusammen mit Heinz Bonfadelli (Zürich) und Ute Schneider (Mainz) Link)
  • Herausgeberin der Zeitschrift »Archiv für Geschichte des Buchwesens« (2004–2014; 2004–2011  zusammen mit Monika Estermann, 2012–2014 zusammen mit Ute Schneider)
  • Herausgeberin der Schriftenreihe » Archiv für Geschichte des Buchwesens – Studien« (2004–2015;  2004–2011  zusammen mit Monika Estermann, 2012–2015 zusammen mit Ute Schneider)
  • Herausgeberin des »Jahresbericht der Erlanger Buchwissenschaft« (seit 2010); online über die Website der Erlanger Buchwissenschaft sowie den opus-server der FAU
  • Herausgeberin der Schriftenreihe »Alles Buch. Studien der Erlanger Buchwissenschaft« (ab 2003 zusammen mit Volker Titel, ab 2011 zusammen mit Axel Kuhn)
  • Vorstandsmitglied des Wolfenbütteler Arbeitskreises für Bibliotheks-, Buch-, und Mediengeschichte (seit 2000)
  • Mitglied der Historischen Kommission des Börsenvereins für den deutschen Buchhandel (2000–2014) und im Auftrag der Historischen Kommission
  • Vorstandsmitglied der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst (2000–2008)
  • Mitglied im Editorial Board folgender Zeitschriften:
    • »Magyar könyvszemle« (Zeitschrift für ungarische Buchgeschichte), Budapest (seit 2014)
    • »Livro. Revista do Núcleo de Estudos do Livro e da Edição« (Buch. Zeitschrift für Buch- und Editionswissenschaft), São Paulo (seit 2013)
    • Histoire et civilisation du livre«, Paris (seit 2012)
    • »Bibliotheca di Paratesto«, Rom (seit 2012)
    • »Publishing Science«, School of Information Management, Universität Wuhan, VR China (seit 2007)

Projekte

  • Die Bildgeschichte der Botanik


    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Project leader:
    Term: since 1. Juli 2017
    Funding source: andere Förderorganisation
    URL: https://www.kunstgeschichte.phil.fau.de/forschung/forschungsprojekte/bildgeschichte-botanik/

    Das Forschungsprojekt fragt aus wissenschaftsgeschichtlicher und bildwissenschaftlicher Perspektive nach der Funktion botanischer Illustrationen bei der Identifizierung und Analyse von Pflanzen seit der frühen Neuzeit. Der seit der Antike schriftlich überlieferte Wissenskanon hatte mit der Entdeckung neuer Pflanzen in Nordeuropa und Übersee seine Autorität verloren und wich einer neuen Empirie der Anschauung. Pflanzendarstellungen in der Nachfolge Albrecht Dürers und Albrecht Altdorfers ergänzen in den Kräuterbüchern des 16. Jahrhunderts und den Florilegien und Prachtbänden des 17. Jahrhunderts den gedruckten Text. Die wissenschaftlichen Pflanzenzeichnungen Conrad Gessners („Historia plantarum“) bilden schließlich eine Voraussetzung für jene Optimierung und Verfeinerung der botanischen Illustration, die der Nürnberger Gelehrte Dr. Christoph Jacob Trew (1695-1769) mit seiner kolorierten Kupferstichserie der „Plantae selectae“ anstrebte. Grundlage des Forschungsprojektes sind die umfassenden Bestände aus Trews medizinhistorischer Sammlung, die heute in der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg aufbewahrt werden.

  • Neue Anforderungen an die Gestaltung digitaler Arbeitsumgebungen in geisteswissenschaftlichen Bibliotheken


    (Projekt aus Eigenmitteln)
    Project leader:
    Term: 1. April 2015 - 30. März 2016

    In den Geisteswissenschaften werden zunehmend digitalisierte und elektronischer (Voll-)Texte bereitgestellt und genutzt. Bei der Neuplanung von Bibliotheken stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach der Gestaltung möglichst zukunftssicherer Arbeitsumgebungen für das geisteswissenschaftliche Lernen und Forschen. Die FAU plant innerhalb der kommenden Dekade die Zusammenlegung der geisteswissenschaftlichen Fächer zu einer großen geisteswissenschaftlichen Bibliothek, die räumlich zusammenhängend mit dem neuen Standort „Himbeerpalast“ (ehemalige Siemens-Hauptverwaltung) als zumindest teilweiser Neubau errichtet werden muss. Vor diesem Hintergrund geht das Projekt der Frage nach, wie sich das geisteswissenschaftliche Arbeiten und insbesondere die Formen der Literatur- bzw. Text- bzw. Informationsaneignung zukünftig entwickeln werden und welche Anforderungen an eine möglichst sinnvolle Gestaltung der Arbeitsumgebungen in einer geisteswissenschaftlichen Bibliothek sich daraus ergeben. Literaturauswertung sowie Experteninterviews und eine Umfrage unter Dozenten und Studierenden der Philosophischen Fakultät der FAU sind Teil der Projektarbeit. Die Ergebnisse werden publiziert.

    Arbeitsgruppe : Barbara Ganzer ; Sandra Kruse ; Carolin Wimmer ; Ulrike Wittmann ; Lisa Nickl
    Projektpartner : UB Erlangen, Dr. Joachim Hennecke, stellvertretender Direktor

  • China auf dem deutschsprachigen Buchmarkt 2007 bis 2014


    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Project leader:
    Term: 1. Januar 2015 - 31. Juli 2017
    Funding source: andere Förderorganisation
    URL: http://www.buchwiss.uni-erlangen.de/forschung/projekte.html

    Abstract

    Welche Titel sind im Erhebungszeitraum auf dem deutschen Buchmarkt von deutschsprachigen Autoren vertreten, die einem breiten Publikum China-Bilder anbieten? Welche chinesischen Originaltitel liegen in Übersetzung auf dem deutschen Buchmarkt vor? Welche Verlage publizieren diese Titel? Bearbeitet werden: Fiktionale Prosa (Roman, Erzählung, Spannungsliteratur etc.), Populäres Sachbuch (Geschichte, Gesellschaft, Kunst, Alltagskultur etc.), Reisebuch und Reisebericht.

    Projektbeschreibung

     

    Die quantitative und qualitative Studie wird im Auftrag des Literarischen Colloquium Berlin erstellt. Sie dient als Entscheidungsgrundlage für Bewilligungen in der neu ausgeschriebenen Förderlinie der Bosch-Stiftung »Grenzgänger China Deutschland«.

     

    Arbeitsgruppe: Christoph Jensen, M.A.; Elisabeth Engl, M.A.; Ruijing Qiu

  • Die Melusine des Thüring von Ringoltingen in der deutschen Drucküberlieferung von ca. 1473/74 bis ins 19. Jahrhundert – Buch, Text und Bild


    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Project leader: , ,
    Term: 1. Januar 2007 - 28. Dezember 2012
    Funding source: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

    Im Mittelpunkt steht die »Melusine« des Thüring von Ringoltingen als (gedrucktes) Buch, wie es der spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Buchhändler plante, verlegte und vertrieb und wie es der Käufer und Leser in Händen hielt und rezipierte. Arbeitsgrundlage ist die Erfassung, Beschreibung und Analyse der Drucküberlieferung vom Basler Erstdruck des Druckerverlegers Bernhard Richel um 1473/74 bis zum Ende der Volksbuch-Ausgaben in den 1870er Jahren. Die Analyse schreibdialektaler, stilistischer und rhetorischer Kennzeichen, der Art und Funktion der Bilder (Bildzyklen) im Buch und auf dem Titelblatt, ihrer Ikonografie, der Rolle der verschiedenen Bildurheber und Produzenten im Buchherstellungsprozess sowie die Ausstattung und Typografie des Buches, welche die gesamte Materialität des Buchkörpers umfasst, ist das forschungsrelevante Gesamtziel. über fast vier Jahrhunderte hinweg sollen die Wechselwirkungen zwischen Buchproduktion, Buchgestalt, Textgestalt, Lesen und Leser erschlossen werden. Das Projekt ist interdisziplinär angelegt. Buchwissenschaft (Buchgestaltung, Buchhandel, Publikum und Markt), Lesegeschichte (Layout, Leseweisen und Lektürepraktiken), Sprachgeschichte (Sprachwandel vom 15. bis 19. Jahrhundert, Textorganisation, Druckersprachen) und Kunstgeschichte (Bild- und Mediengeschichte, Text-Bild-Beziehungen, Bild-Lektüre, Transferprozesse) bringen ihre jeweils spezifischen Fragen und Methoden ein.

  • Wissenschaftsportal Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften (b2i)


    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Project leader:
    Term: 1. Januar 2006 - 31. Dezember 2012
    Funding source: DFG - Infrastrukturförderung (INFRA)

    Das zentrale Internetportal für die Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften bündelt die bislang verstreute Fachinformation in diesen drei eng benachbarten Disziplinen und führt sie unter einer einheitlichen Suchoberfläche zusammen. Im »Wissenschaftsportal Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften« (b2i) recherchiert der Nutzer mit einer einzigen Suchanfrage gleichzeitig in einer Vielzahl von Nachweisinstrumenten für gedruckte und elektronische Materialien, Internetressourcen und Fakteninformationen. Thematisches Browsing und Navigieren sind ebenso möglich wie die formale Suche nach Autoren oder Titelstichworten. Das Angebot richtet sich an Wissenschaftler, Studierende und bereits in der Praxis tätige Absolventen der Buchwissenschaft sowie der Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Das Wissenschaftsportal b2i ist ein kooperatives Projekt der Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen, des Fachbereichs Informationswissenschaften der FH Potsdam, des Informationszentrums für Informationswissenschaft und -praxis der FH Potsdam, des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB) beim Deutschen Bibliotheksverband Berlin (DBV) und des Fachs Buchwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 1. Januar 2008 liegt die federführende Verantwortlichkeit für das Wissenschaftsportal b2i bei der Bayerischen Staatsbibliothek in München.

  • Entstehung und Entwicklung des Titelblatts in der Inkunabel- und Frühdruckzeit


    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Project leader:
    Term: 1. Januar 2000 - 31. Dezember 2002
    Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    URL: http://www.buchwiss.uni-erlangen.de/forschung/projekte.html

    Eine der wesentlichen Errungenschaften des frühen Buchdrucks ist die Herausbildung eines eigenständigen Titelblatts. Dieser Prozess wird buchtypen-, textsorten- und sprachenspezifisch (volkssprachlich/lateinisch) in breiter regionaler Streuung (Drucker, Druckort, Region, buchhändlerische Beziehungen zwischen Regionen) untersucht. Der Untersuchungszeitraum reicht von ca. 1460 (prädispositive Titelblätter) bis 1530 (endgültige Durchsetzung und Herausbildung einer Typologie).

    Quantitativ-statistische Erhebungen werden mit qualitativen Vergleichsuntersuchungen kombiniert. Für die quantitative übersicht wurde auf der Basis einer großen Stichprobe von zehn Bänden des GW, ergänzt durch weitere Bibliographien, hochgerechnet, wie viele Inkunabeln ein Titelblatt haben. Für drei Fallstudien zu Oberzentren des Buchdrucks (Augsburg, Köln, Nürnberg) wurden umfassende Korpora u.a. auf der Grundlage autoptischer Einzelanalyse von Drucken gebildet und mit statistischen Methoden strukturiert und ausgewertet. Angestrebt wurde keine Stichprobenanalyse, sondern eine qualitative Vollerfassung, deren Ergebnisse gegenüber Stichprobenerhebungen allgemeine Gültigkeit beanspruchen können.

    Die Bilddatenbank zum Titelblatt in der Inkunabel- und Frühdruckzeit enthält insgesamt 1.039 Datensätze mit bibliographischen Daten mit 3.225 Abbildungen aus sieben Druckorten.


Herausgegebene Reihen

Alles Buch

  • Herausgegeben von Ursula Rautenberg und Axel Kuhn bis Band LXIV | Herausgegeben von Ursula Rautenberg und Volker Titel bis Band I bis XLV.
  • Publikationsort: OPUS der FAU Erlangen-Nürnberg Open Access.
  • In der Reihe wurden Arbeiten veröffentlicht, die am Institut für Buchwissenschaft durch Mitarbeiter, Doktoranden oder Studierende entstanden sind.

Archiv für Geschichte des Buchwesens

  • Mitbearbeitet von Ursula Rautenberg Band 58 bis 69
  • Publikationsort: De Gruyter

Bibliothek des Buchwesens

  • Publikationsort: Anton Hiersemann.
  • Unter der Herausgeberschaft von Ursula Rautenberg und in neuer Gestaltung von Ralf de Jong präsentiert sich die seit 1972 bestehende Reihe »Bibliothek des Buchwesens« mit geschärftem Profil. Der Schwerpunkt liegt auf Grundlagenwerken, thematisch konzisen Aufsatzbänden und Monographien zur Geschichte des Buches, des Buchhandels, der Buchnutzung und Buchgestaltung, generell zu den spezifischen Leistungen der Medienkommunikation des Buches. Die Reihe trägt damit dem gewachsenen Bedürfnis nach buchwissenschaftlicher Forschungsliteratur in interdisziplinären Zusammenhängen Rechnung.

Schriftmedien – Kommunikations- und buchwissenschaftliche Perspektiven

  • Herausgegeber: Prof. Dr. Heinz Bonfadelli, Universität Zürich, Prof. Dr. Ursula rautenberg, Prof. Dr. Ute Schneider, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
  • Publikationsort: Die Reihe erscheint bei DeGryuter
  • In den letzten Jahren ist eine Veränderung der buchwissenschaftlichen Forschung zu beobachten, die von einer überwiegend historischen und narrativen Richtung – nicht zuletzt durch die medialen Umbrüche – eine notwendige Neukonzeption und Ausweitung von Forschungsfragen und ihrer theoretischen Basierung vornimmt. Die Bearbeitung der Kommunikationsformen von Schrift- und Lesemedien kennzeichnen den neuen Ansatz. Das Konzept der Reihe basiert auf einer interdisziplinären, kommunikations- und medienwissenschaftlich orientierten Hinterlegung der Begriffe Schrift- bzw. Lesemedien. Damit stehen im Programm nicht nur Medien selbst wie z. B. Buch, Zeitung, Zeitschrift im Mittelpunkt, sondern die Dimensionen der Medienkommunikation von Schrift- und Lesemedien insgesamt. Dieser in Forschung und Lehre erprobte Ansatz ist integrativ und hat damit viele Schnittstellen zu Nachbardisziplinen. Das Reihenprofil umfasst das zentrale, spezifische Problemlösungspotential eines interdisziplinär buchwissenschaftlichen (im weitesten Sinne) Zugangs zur schriftbasierten Kommunikation in Geschichte und Gegenwart.
  • In recent years the field of book studies has been reconceptualized, moving away from a primarily historical and narrative focus. This change, triggered in part by new media, has involved an expansion in the range of research questions considered as well as their theoretical underpinnings. Analysis of the forms of communication used in written media form an essential aspect of this new approach. Conceptually, the series is based on an understanding of written media found in interdisciplinary perspectives as well as communication and media studies. Accordingly, the volumes published in the series will not focus solely on media such as books, newspapers, and journals, but also address the broader dimensions of communication in written media overall. This proven approach in research and teaching is integrative and thus has many points of intersection to neighboring disciplines. The series publishes works that explore the problem-solving potential of book studies when it avails itself of interdisciplinary perspectives to assess written communication in the past and present.

Herausgeberwerke

Beiträge in Herausgeberwerken

  • :
    Buch
    In: Das BuchMarktBuch. Der Literaturbetrieb in Grundbegriffen, -: Reinbek, , p. 63-69 (rowohlts enzyklopädie 55672)
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Beiträge in Zeitschriften

Wissenschaftliche Vorträge

Weitere Publikationen (Praxis, Gesellschaft, Studierende)

Weitere Vorträge (Praxis, Gesellschaft, Ringvorlesungen, Gastdozenturen)

  • Das Buch als Archiv
    (Vortrag)
    28. Mai 2013, Event: Ringvorlesung ›Archive Lesen. 650 Jahre Sprach- und Textkulturen‹, Universität Wien

  • The incunable title-page
    (Vortrag)
    1. Dezember 2000, Event: ›Incunabula and their readers‹
  • Gutenberg und die Folgen
    (Vortrag)
    10. Mai 2000, Event: Ringvorlesung des ›Graduiertenkollegs 516: Buchdruck West – Buchdruck Ost. Transfer und Transformation von Texten durch Typographie‹

Vita

  • Studium: 1919 Studium der Romanistik, Anglistik und der Musikwissenschaft, LMU München
  • Promotion zum Dr. phil. 1926, LMU München
  • ab 1925 Bibliotheksreferendar an der Bayerischen Staatsbibliothek in München
  • ab 1927 Bibliotheksassessor
  • ab 1929 Bibliothekar an der Universitätsbibliothek in Erlangen
  • ab 1946 Staatsoberbibliothekar an der Universitätsbibliothek in Erlangen
  • ab WS 1946/47 Lehrbeauftragter für Bibliothekswissenschaft an der Universität Erlangen
  • ab 1948 Direktor der Universitätsbibliothek
  • ab 1952 Honorarprofessor für Bibliothekswissenschaft, Universität Erlangen
  • Verstorben 1986

Datenquelle: Universitätsbibliothek (Hrsg., 2009): Die Professoren und Dozenten der Friedrich-Alexander-Universität 1743-1960. Teil 3: Philosophische Fakultät, Naturwissenschaftliche Fakultät.

Vita

  • 1893–1897 Studium der Romanischen Philologie und Englischen Philologie LMU München
  • Promotion zum Dr. phil., 1901, LMU
  • ab 1897 Volontär an der Kgl. Hof- und Staatsbibliothek in München
  • ab 1898 Assistent an der Kgl. Hof- und Staatsbibliothek in München
  • ab 1902 Sekretär an der Kgl. Hof- und Staatsbibliothek in München
  • ab 1909 Bibliothekar an der Kgl. Hof- und Staatsbibliothek in München
  • ab 1924 (zunächst kommisarischer) Direktor der Universitätsbibliothek in Erlangen
  • ab 1930 Honorarprofessor für Romanische und Englische Sprachwissenschaft sowie Bibliothekskunde an der Universität Erlangen
  • 1930er Jahre: Arbeit am geplanten Wörterbuch des Buchs – Einführung in das Wissen von Schrift, Buch und Bibliothek (unveröffentlichter Band 1 der Sammlung Dieterich)
  • Verstorben 1956

Datenquelle: Universitätsbibliothek (Hrsg., 2009): Die Professoren und Dozenten der Friedrich-Alexander-Universität 1743-1960. Teil 3: Philosophische Fakultät, Naturwissenschaftliche Fakultät.

Vita

  • 1964 Promotion zum Dr. phil. (Wrocław)
  • ab 1967 Assistent an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
  • An die FAU berufen 1984
  • Verstorben am 25.07.2022 in Mainz im Alter von 91 Jahren

Veröffentlichungen

Monographien

  • Świerk, Alfred G.: Zur sozialistischen Theorie und Praxis des Buchwesens in Osteuropa. 1. Auflage, Wiesbaden 1981.
  • Świerk, Alfred G.: Średniowieczna biblioteka klasztoru kanoników regularnych SW. Augustyna w Żaganiu. 1. Auflage, Wrocław 1965.

Herausgeberwerke

  • Świerk, Alfred G. (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte des Buches und seiner Funktion in der Gesellschaft: Festschrift für Hans Widmann zum 65. Geburtstag am 28. März 1973. 1. Auflage, Stuttgart 1974.

Artikel in Herausgeberwerken

  • Świerk, Alfred G.: Buch- und Bibliothekskunde an der FAU Erlangen. Rückblick und Perspektiven. In: Breitwieser, Markus/Rumland, Marie-Kristin (Hrsg.): »Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher«. Kleine Festschrift zum zehnjährigen Bestehen der Buch- und Bibliothekskunde an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen 1994, S. 9–15.
  • Świerk, Alfred G.: Mehrere Lemmata. In: Corsten, Severin /Pflug, Günther/Schmidt-Künsemüller, Friedrich Adolf (Hrsg.): Lexikon des gesamten Buchwesens , Stuttgart 1987. https://referenceworks.brillonline.com/browse/lexikon-des-gesamten-buchwesens-online.
  • Świerk, Alfred G.: Buchwesen und Bibliothekskunde als Universitätsdisziplinen. In: Kaegbein, Paul (Hrsg.): Bibliothekswissenschaft als spezielle Informationswissenschaft, Frankfurt 1986, S. 44–57.
  • Świerk, Alfred G.: Was bedeutet »ars artificialiter scribendi«? In: Widmann, Hans (Hrsg.): Der gegenwärtige Stand der Gutenbergforschung , 1. Auflage, Stuttgart 1972, S. 243-250.
  • Świerk, Alfred G.: Gutenberg als Erfinder in Zeugnissen seiner Zeit. In: Widmann, Hans (Hrsg.): Der gegenwärtige Stand der Gutenbergforschung , 1. Auflage, Stuttgart 1972, S. 79-90.
  • Geck, Elisabeth/Świerk, Alfred G.: Bibliographie der seit 1940 erschienenen Literatur zu Gutenbergs Leben und Werk. In: Widmann, Hans (Hrsg.): Der gegenwärtige Stand der Gutenbergforschung , 1. Auflage, Stuttgart 1972, S. 273-290.

Artikel in Zeitschriften

  • Świerk, Alfred G.: Buchwissenschaft. Versuch einer Begriffs- und Standortbestimmung. In: Buchhandelsgeschichte: Beilage zum Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel Frankfurter Ausgabe. 51 (1989) H. 2, S. B64-B71.
  • Świerk, Alfred G.: Hieronymus Vietor (Wietor). Ein Pionier des polnischen Buchdrucks im 16. Jahrhunderts. In: Gutenberg-Jahrbuch. 51 (1976), S. 194-199.
  • Świerk, Alfred G.: Inkunabelnforschung in Polen. In: Gutenberg-Jahrbuch. 47 (1972), S. 117ff.
  • Świerk, Alfred G.: Ein frühes, wenig bekanntes Zeugnis über die Erfindung des Buchdrucks. In: Gutenberg-Jahrbuch. 46 (1971), S. 36-42.
  • Świerk, Alfred G.: Beiträge zur Geschichte schlesischer Privatbibliotheken bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. In: Archiv für schlesische Kirchengeschichte. 27 (1969), S. 75-97.
  • Świerk, Alfred G.: Schreibstube und Schreiber des Augustiner-Chorherren-Stiftes zu Sagan im Mittelalter. In: Archiv für schlesische Kirchengeschichte. 26 (1968), S. 124-140.

Geschichte der Erlanger BuWi

Als Fach Buchwissenschaft

JahrEreignis
2023Umzug des Instituts und der Bibliothek in die Nürnberger Straße 71 in Erlangen. Umbennennung der Bibliothek von TB 07BW in TB 08NU (Nürnberger Straße, Buchwissenschaft & Digital Humanities)
2022-2025PD Dr. Daniel Bellingradt übernimmt ab WiSe 2022 eine Gatsprofessur an der Universität Augsburg.
2022PD Dr. Daniel Bellingradt übernimmt im SoSe 2022 eine Vertretung an der LMU (Geschichte der Frühen Neuzeit)
2022Auslaufen der ausbaufinanzierten Juniorprofessur für Buchwissenschaft, insb. historische Kommunikationsforschung nach coronabedingter Verlängerung.
Einzug der Ressource mit WiSe 22/23, da die Buchwissenschaft die Ausbauziele nicht erreicht hat.
2021Ernennung von Prof. Dr. Daniel Bellingradt zum Privatdozenten.
2020PD Dr. habil. Axel Kuhn vertritt für 2 Jahre eine W3-Professur im Institut.
2019Umbau der Räume des Instituts im Katholischen Kirchenplatz, um mehr Arbeitsplätze unterzubringen und die individuellen Arbeitssituationen zu verbessern.
2019Ernennung von Dr. Peter Gentzel zum Juniorprofessor für Digitale Transformation der Medienkommunikation.
2019Der Webauftritt des Instituts wird mit April auf die Corporate Identity der FAU sowie WordPress umgestellt.
2019Versetzung von Prof. Dr. Ursula Rautenberg in den Ruhestand mit Ende März.
2018Eröffnung des Berufungsverfahrens für eine W1-Professur mit Tenure aus dem 1000-Professuren-Programm im Themenfeld Digitale Transformation.
2018Erteilung der Lehrbefugnis für Dr. habil. Axel Kuhn. [alexander März 2018]
2017Honorarprofessor Peter Lutz zieht sich aus dem aktiven Dienst zurück. Fortführung des Teilmoduls zum Urheber- und Verlagsrecht durch RA Maximilian Greger als Lehrauftrag.
2017Ernennung von Dr. Sandra Rühr zur Akademischen Oberrätin.
2017Habilitation von Dr. Axel Kuhn.
2017Positive Zwischenevaluierung von Juniorprofessor Dr. Daniel Bellingradt. [alexander Dezember 2017]
2017Die FAU hat ihre Ausbauziele nicht erreicht, Einzug von pauschal 30% der Ausbaustellen, Verlust einer A13-Stelle und anteilig einer TVL E13-Stelle mit Ende 2018 im Institut.
2016Beschluss der Universitätsleitung auf Einrichtung eines Instituts für Buchwissenschaft im Department für Medienwissenschaften und Kunstgeschichte aufgrund der geänderten und genehmigten Departmentsordnung, die das Department in drei Institute gliedert.
2015Prof. Dr. Daniel Bellingradt vertritt im WiSe 2015/16 Prof. Dr. Stefan Füssel in Mainz. [alexander November 2015]
2015Beschluss des Fakultätsrats auf Einrichtung eines Instituts für Buchwissenschaft im Department für Medienwissenschaften und Kunstgeschichte.
2014Ernennung von Dr. Daniel Bellingradt zum Juniorprofessor für Buchwissenschaft, insb. historische Kommunikationsforschung. [alexander Oktober 2014]
2013Die Erlanger Buchwissenschaft bekommt einen neuen Webauftritt auf Basis eines Content-Management-Systems (Typo 3) inkl. neuem Design. Das Logo wird angepasst.
2013Vakanz der Juniorprofessur.
2011Ernennung von PD Dr. Svenja Hagenhoff zur Professorin für Buchwissenschaft, insb. E-Publishing und Digitale Märkte. [FAU Unikurier aktuell März 2012]
2011Zuweisung einer Etage im Katholischen Kirchenplatz 9 zusätzlich zu den Räumen in der Harfenstraße.
2011Einrichtung einer A13-Stelle aus Ausbaumitteln.
Besetzung der Stelle mit Dr. Sandra Rühr (LfbA).
2011Einrichtung einer A13-Stelle als Qualifikationsstelle aus Ausbaumitteln, zeitlich potenziell befristet in Abhängigkeit des Erreichens der Ausbauziele.

Besetzung der Stelle mit Dr. Axel Kuhn (Habilitand).

2010Ernennung von Dr. Kerstin Emrich zur Juniorprofessorin für Buchökonomie. [FAU Unikurier aktuell Oktober 2010]
2010Einrichtung einer Juniorprofessur aus Ausbaumitteln, zeitlich potenziell befristet in Abhängigkeit des Erreichens der Ausbauziele.
2010Umwidmung einer der beiden W2- bzw. C3-Professuren in eine W3-Professur
Verwesung durch Ursula Rautenberg.
2009Wegberufung von Prof. Dr. Bläsi nach Mainz. [FAU Unikurier aktuell Juni 2009]
2008Buchwissenschaft wird Ausbaufach.
2007Integration des Fachs in das neugegründete Department für Medienwissenschaften und Kunstgeschichte an der zusammengeführten Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie. Das Department besteht aus den Fächern Theater- und Medienwissenschaft, Buchwissenschaft und Kunstgeschichte.
2006Ernennung von Dr. jur. Peter Lutz zum Honorarprofessor für Verlags- und Urheberrecht.
2004Ernennung von Dr. Christoph Bläsi zum Professor für Buchwissenschaft. [FAU Unikurier aktuell Dezember 2004]
2004Einrichtung einer weiteren Professur für Buchwissenschaft mit zweijähriger Anschubfinanzierung durch den Freistaat und zunächst befristet auf 6 Jahre. [Lederpapier 2003 Nr. 31; Lederpapier 2004 Nr. 33]
2002Zuordnung der Professur für Buchwissenschaft zum Institut für Theater- und Medienwissenschaft in der Philosophischen Fakultät II. [FAU Unikurier aktuell Dezember 2002; Lederpapier 2002 Nr. 29 ]
2002Besetzung der Mitarbeiter-Stelle mit Dr. Volker Titel.
2000Explosion in den Räumen der Harfenstraße aufgrund einer Verpuffung bei Umbauarbeiten, der Schaden beträgt 20.000 DM. [Lederpapier 2000 Nr. 24]
1998Umbenennung des Fachs BBK in Buchwissenschaft. [Delp 2001; Lederpapier 1997 Nr. 19]
1997Ernennung von PD Dr. Ursula Rautenberg zur Professorin für Buchwissenschaft im Institut für Geschichte in der Philosophischen Fakultät I. [FAU Unikurier aktuell Mai 1997 und Juli 1997]

Als Fach Buch- und Bibliothekskunde

JahrEreignis
1996Wiederaufnahme des Berufungsverfahrens nach Bereitstellung einer halben Stelle durch die Theologische Fakultät. [FAU Unikurier November 1996; Lederpapier 1997 Nr. 19]
1996Ablehnung des Antrags der Fakultät auf Aufheben des Fachs im Senat. [FAU Unikurier November 1996]
1996Beschluss des Fakultätsrats zur Aufhebung des Fachs aufgrund der fehlenden Ressourcen. [FAU Unikurier November 1996; Lederpapier 1997 Nr. 19]
1996Stopp des Berufungsverfahrens aufgrund fehlender notwendiger Ausstattung der Professur. [FAU Unikurier November 1996; Lederpapier 1997 Nr. 19]
1996Beschluss einer Berufungsliste. [FAU Unikurier November 1996, Lederpapier 1996 Nr 18]
1996Das Fach bekommt seinen ersten Internetauftritt unter http:/ /www.phil.uni-erlangen.de/~p1ges/bbk.html. [Lederpapier 1997 Nr. 19]
1996Auf Initiative von York-Gothart Mix erhält die Bibliothek Buchspenden von Verlagen im Wert von 8.000 DM. [Lederpapier 1996 Nr. 18]
1995Eröffnung des Berufungsverfahrens für eine C3-Professur für Buchwissenschaft. [FAU Unikurier November 1996; Lederpapier 1995 Nr. 17]
1995Vertretung der Professur durch PD Dr. York-Gothart Mix (LMU). [Lederpapier 1997 Nr. 19]
1994Vertretung der Professur durch Prof. Dr. Ernst Fischer (Mainz). [Lederpapier 1994 Nr. 16]
1994Emeritierung von Prof. Dr. Alfred Świerk. [Lederpapier 1994 Nr. 16]
1993Verleihung des Doctor honoris causa der Philosophischen Fakultät I an Prof. Dr. Otto Meyer. [Lederpapier 1993 Nr. 15]
1993Ernennung von Dr. jur. Ludwig Delp zum Honorarprofessor für Verlags- und Urheberrecht. [Rautenberg 2010]
1991Status einer eigenständigen Verwaltungs- und Organisationseinheit BBK.
1986Zuweisung von zwei eigenen Räumen in der Harfenstraße 16. [Świerk 1994]
1986Lehrbeauftrag an Dr. H.-J. Ehlers für Anwendungen der EDV.
1984Ernennung von PD Dr. Alfred Świerk (1968-1983 Assistent in Mainz) zum C2-Professor für Buch- und Bibliothekskunde im Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften. [DUZ 1984]

›Untermiete‹ bei den Psychologen in der Hindenburgstraße 14, ein Zimmer. Aufbau der Bibliothek auf Basis von Schenkungen. [Świerk 1994]

1983Einrichtung einer C2-Professur Buch- und Bibliothekskunde an der Phil I im Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften. [Świerk 1994]
1978Emeritus Otto Meyer (Historiker und Paläograph, U Würzburg) übernimmt einen Lehrauftrag BBK. Er tat damals auch die ersten Schritte zum Aufbau eines geordneten Studienganges und entwarf die erste Studienordnung BBK. [Świerk 1986]
1978Umbenennung in Buch- und Bibliothekskunde (BBK). Diese Umbenennung sollte vor allem deutlich machen, dass hier keine Bibliothekar-Fachausbildung geleistet wird. [Świerk 1986]

 

Als Fach Bibliothekskunde / Bibliothekswissenschaft

JahrEreignis
1974Aufnahme als Haupt- und Nebenfach in die Prüfungsordnungen zur Erlangung des Grades eines Magisters und eines Dr. phil. [Świerk 1986]
1952Ernennung des Universitätsbibliotheksdirektor Dr. Fritz Redenbacher zum Honorarprofessor für Bibliothekswissenschaft. [Universitätsbibliothek 2009]
1946Staatsoberbibliothekar Dr. Fritz Redenbacher übernimmt im WiSe 1946/47 oder SoSe 1947 einen Lehrauftrag für Bibliothekswissenschaft. [Universitätsbibliothek 2009; Vorlesungsverzeichnis der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen SoSe 1947]
1934Druckgraphiken einer von Kunsthistoriker Friederich Haack angelegten Modernen Sammlung gelangen in die Universitätsbibliothek. Haacks Nachfolger Alfred Stange, NSDAP-Mitglied und fokussiert auf »völkische Kunstgeschichte«, hat die Objeke der Moderne aus der kunsthistorischen Sammlung entfernt. Stollreither und seine Mitarbeiterin Eleonore Schmidt-Herrling nehmen die »unerwünschten« Objekte auf und überlassen Stange im Gegenzug 1.100 Bücher für dessen Institutsbibliothek. [Tafel Dornröschenschlaf – Die wiederentdeckte Sammlung in der Ausstellung »Das Geschlecht, das aus dem Hellen ins Dunkle strebt« – Kunst und Kunstgeschichte in Erlangen 1918 bis 1965. 24.Oktober – 23. November 2025 in der UB der FAU. Leitung Christina Strunck und Wolfgang Brauneis]
1933Protest des Bibliotheksdirektors Dr. Eugen Stollreither gegen die geforderte Aussortierung von Büchern aus dem Akademischen Lesezimmer im Kollegienhaus bzw. gegen die geforderte dortige Integration nationalsozialistischer Literatur (u. A. »Mein Kampf«); Hetze in der »Fränkischen Hochschulzeitung – Amtliches Nachrichtenblatt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und der Studentenschaft«, im »Stürmer«, im »Fridericus« und im »Völkischen Herold« sowie Einleitung einer Untersuchung gegen Stollreither: »Eine Untersuchung wurde eingeleitet, in deren Abschlussbericht Rektor Reinmöller für eine Versetzung, nicht aber für eine Entlassung Stollreithers plädierte. Das Kultusministerium entschloss sich schließlich im Dezember 1933, Stollreither im Amte zu belassen, doch dürfte seine berufliche Existenz ernsthaft gefährdet gewesen sein.« [Seiderer 2021, S. 312] [Keunecke 20024, Hirschfelder 2021].
1930Ernennung von Bibliotheksdirektor Dr. Eugen Stollreither zum Honorarprofessor für Romanische und Englische Sprachwissenschaft sowie Bibliothekskunde im Institut für Fränkische Landesforschung an der Philosophischen Fakultät. Regelmäßige Vorlesungen und Übungen zum »Bibliothekswesen«; Betreuung zweier Dissertationen. [Universitätsbibliothek 2009; o.V. 1931; Keunecke 2004]

 

  • alexander – Aktuelles aus der FAU (März 2018).
    Erteilung der Lehrbefugnis für Dr. Axel Kuhn.
  • alexander – Aktuelles aus der FAU (Dezember 2017).
    Prof. Dr. Daniel Bellingradt positiv evaluiert.
  • alexander – Aktuelles aus der FAU (November 2015).
    Prof. Dr. Daniel Bellingradt vertritt in Mainz.
  • alexander – Aktuelles aus der FAU (Oktober 2014).
    Ruf angenommen: Dr. Daniel Bellingradt.
  • Balleis, Siegfried (1997, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen von 1996-2014): Chronik 1997 (05.03.1997).
  • Buder, Johannes; Keunecke, Hans-Otto (2011): Stollreither, Eugen. In: Historische Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Hg.): Neue deutsche Biographie. Berlin. Lemma »Stollreither«, S. 420 in Band 25. Digitalisat.
  • Delp, Ludwig (2001): Quo vadis Buchwissenschaft. In: Askan Blum und Wolfram Henning (Hg.): Bibliothek in der Wissensgesellschaft. Festschrift für Peter Vodosek. München, 331-338.
  • DUZ (1984) Jahrgang 40, S. 36.
    Berufung von Alfred Świerk
  • FAU Unikurier aktuell (März 2012).
    PD Dr. Svenja Hagenhoff zur Professorin für Buchwissenschaft ernannt.
  • FAU Unikurier aktuell (Dezember 2010).
    Dr. Kerstin Emrich, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Buchwissenschaft, zur Juniorprofessorin für Buchwissenschaft ernannt.
  • FAU Unikurier aktuell (Juni 2009).
    Ruf angenommen: Prof. Dr. Christoph Bläsi an die Uni Mainz.
  • FAU Unikurier aktuell (Dezember 2004).
    Dr. Christoph Bläsi zum Professor für Buchwissenschaft ernannt.
  • FAU Unikurier aktuell (Dezember 2002).
    Die Professur für Buchwissenschaft wird dem Institut für Theater- und Medienwissenschaft in der Philosophischen Fakultät II zugeordnet.
  • FAU Unikurier aktuell (Juli 1997): Bibliothekskunde Praxisorientiert.
  • FAU Unikurier aktuell (Mai 1997).
    PD Dr. Ursula Rautenberg wurde zur Extraordinaria für Buchwissenschaft am Institut für Geschichte ernannt.
  • FAU Unikurier aktuell (November 1996): Buch- und Bibliothekskunde. Studiengang bleibt weiter bestehen.
  • Fischer, Ernst (1995). Brief an Dekan Neuhaus der Philosophischen Fakultät I der FAU vom 9. Januar 1995.
    Bitte um Ausstattung der auzuschreibenden C3-Professur.
  • Gremienprotokolle der FAU.
  • Hirschfelder, Heinrich (2021): Die Universitätsbibliothek Erlangen als Bergungsort der großen Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse) von August 1939 bis August 1942. Aspekte des deutschen Kulturgutschutzes im Zweiten Weltkrieg. Unter Mitarbeit von Andreas Jakob. In: Andreas Jakob, Christa Link und Dorothea Rettig (Hg.): Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen 1918-1945 (Forschungen und Quellen zur Erlanger Stadtgeschichte Erlangen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, Band 1). Erlangen, S. 529–540.
  • Keunecke, Hans-Otto (2004): „Stollreither muß weg!“ – Der Erlanger Bibliotheksdirektor 1933 im Visier der Nationalsozialisten. In: Thomas Wenzel und Hartmut Bobzin (Hg.): Ich übergebe der Flamme. Vorträge, Ansprachen und Lesungen aus Anlass der Gedenkwoche zur Bücherverbrennung 1933 vom 5.5. bis 12.5.2003 in Erlangen (Erlanger Universitätsreden, Nr. 65 Folge 3). Erlangen, S. 43–66.
  • Lederpapier. Zeitschrift der Erlanger Buchwissenschaft (2004) Ausgabe 33.
    Berufungsverfahren der zweiten Professur.
  • Lederpapier. Zeitschrift der Erlanger Buchwissenschaft (2003) Ausgabe 31.
    Zuweisung einer zweiten Professur.
  • Lederpapier. Zeitschrift der Erlanger Buchwissenschaft (2002) Ausgabe 29.
    Umsiedlung in die Phil II.
  • Lederpapier. Zeitschrift der Erlanger Buchwissenschaft (2000) Ausgabe 24.
    Explosion in der Buchwissenschaft.
  • Lederpapier. Zeitschrift der Erlanger Buchwissenschaft (1997) Ausgabe 19.
    Umbenennung des Fachs; Zur Situation des Fachs.
  • Lederpapier. Fachzeitschrift der Buch- und Bibliothekskunde Erlangen (1996) Ausgabe 18
    Großzügige Buchspenden; Zur Situation des Fachs.
  • Lederpapier. Fachzeitschrift der Buch- und Bibliothekskunde Erlangen (1995) Ausgabe 17.
    Über die Situation des Fachs BBK.
  • Lederpapier. Fachzeitschrift der Buch- und Bibliothekskunde Erlangen (1994) Ausgabe 16.
    Über die Situation des Fachs BBK.
  • Lederpapier. Fachzeitschrift der Buch- und Bibliothekskunde Erlangen (1993) Ausgabe 15.
    Ehrendoktorwürde für Otto Meyer.
  • o.V. (1931): Personalnachrichten. In: Zentralblatt für Bibliothekswesen 48, S. 103.
    Dr. Eugen Stollreither zum Honoraorprofessor für Bibliothekskunde ernannt.
  • Rautenberg, Ursula (2010): Buchwissenschaft in Deutschland. Einführung und kritische Auseinandersetzung. In: Ursula Rautenberg (Hg.): Buchwissenschaft in Deutschland. Berlin, S. 3–64.
  • Redenbacher, Fritz (1950): E. Stollreither 75 Jahre alt. In: Nachrichten für wissenschaftliche Bibliotheken 3, S. 18–19.
    Zur Geschichte des Fachs Bibliothekswissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität.
  • Redenbacher, Fritz (1950): Verehrter Jubilar! In: Fritz Redenbacher (Hg.): Festschrift Eugen Stollreither. Zum 75. Geburtstage gewidmet von Fachgenossen, Schülern, Freunden. Erlangen, S. V–VI.
    „Das Werk ist aber auch ein Ausdruck des Dankes, den Ihnen die
    Universität Erlangen und der Universitätsbund schulden: die Universität, an der Sie als erster die Bibliothekswissenschaft als Lehrfach vertraten, und der Universitätsbund […].“
  • Seiderer, Georg (2021): Die Philosophische Fakultät in der Weimarer Republik und unter dem Nationalsozialismus. In: Andreas Jakob, Christa Link und Dorothea Rettig (Hg.): Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen 1918-1945 (Forschungen und Quellen zur Erlanger Stadtgeschichte Erlangen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, Band 1). Erlangen, S. 263–372.
  • Sinogowitz, Bernhard (1986): Nachruf auf Fritz Redenbacher. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 33, S. 318 – 321.
  • Świerk, Alfred (1990). Brief an den Vizepräsidenten Jasper vom 22.01.1990.
    Bitte um Zuweisung einer Mitarbeiterstelle. Świerk berichtet über die Arbeitslast aus der Examinierung von 15 Hauptfachstudierenden seit 1984, 14 avisierten Prüfungen sowie 2 betreuten Promotionen.
  • Świerk, Alfred (1994): Buch- und Bibliothekskunde an der FAU Erlangen. Rückblick und Perspektiven. In: »Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher«. Kleine Festschrift zum zehnjährigen Bestehen der Buch- und Bibliothekskunde an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Hrsg. v. Markus Breitwieser u. Marie-Christine Rumland. Erlangen: FAU 1994, S. 9–15.
  • Świerk, Alfred (1986): Buchwesen und Bibliothekskunde als Universitätsdisziplinen. In: Paul Kaegbein (Hg.): Bibliothekswissenschaft als spezielle Informationswissenschaft. Probleme und Perspektiven, erörtert beim Zweiten Kölner Kolloquium (9.-10. Mai 1985) anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Lehrstuhls für Bibliothekswissenschaft der Universität zu Köln. Frankfurt am Main, S. 44–57.
  • Titel, Volker (2010): Zwischen allen Stühlen? Das universitäre Fach Buchwissenschaft in Erlangen. In: Ursula Rautenberg (Hg.): Buchwissenschaft in Deutschland. Berlin, S. 801–818.
  • Universitätsbibliothek (Hrsg., 2009): Die Professoren und Dozenten der Friedrich-Alexander-Universität 1743-1960. Teil 3: Philosophische Fakultät, Naturwissenschaftliche Fakultät.
    Fritz Redenbacher übernimmt einen Lehrauftrag in Bibliothekswissenschaft / Eugen Stollreither wird zum Honrorarprofessor für Bibliothekskunde ernannt.
  • Vorlesungsverzeichnis (elektronisch) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ab WiSe 1996/97.
  • Vorlesungsverzeichnisse der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen WiSe 1944 – SoSe 1951 ohne Studienjahr 1945.
  • Wild, Christoph, Vorsitzender des Verbands Bayerischer Verlage und Buchhandlungen. Brief an Rektor Jasper vom 16.03.2000.
    »Buchwissenschaft […] deckt nicht nur die klassischen Bereiche wie Schrift- und Typographiegeschichte sowie das Buch im herkömmlichen Sinn ab, sondern verbindet das Wissen um kulturelle Traditionen regelmäßig mit höchstaktuellen Fragestellungen wie der Kommunikation und Informationsvermittlung im Internet oder auch zu Verlagswesen und Buchhandel.«. Hierfür sei eine bessere Ausstattung des Fachs erforderlich, »[…] da neue und bisher für geisteswissenschaftliche Disziplinen eher seltene Aufgaben wie beispielsweise Übungen zum Desktoppublishing zu bewältigen sind.«
  • Zeitzeugen.

Promotionen, Habilitationen

Laufende Promotionen

Referenzmodellierung in der Publishing Industry

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Ausgestaltung der ›Standardisierten Individual(leistungs)entwicklung‹ für die Publishing Industry. Ziele bestehen in der Konstruktion eines Referenzmodells, Erarbeitung einer Methode und Anwendung auf die Domäne.

Erstbetreuerin: Prof. Dr. Svenja Hagenhoff | Zweitbetreuer: Prof. Dr. Rüdiger Weißbach | Beginn: 2014

Automated Bookculture

Weiche, häufig emotional aufgeladene Faktoren, beeinflussen Diskurse und alltägliches Handeln (Zuschreibungen). Oftmals scheinen sie nicht logisch nachvollziehbar und erschweren Argumentation und Diskussion. Diese weichen, emotionalen Faktoren können ein ernsthaftes Hindernis für eine objektive Auseinandersetzung mit Transformation sein. Auch in der Buchbranche wirken Zuschreibungen, insbesondere im Kontext der digitalen resp. technologischen Transformation gegenüber dem Kulturgut Buch – und ganz aktuell im Kontext des Einsatzes künstlicher Kreativität in der Branche. Hier wird häufig zugunsten der Kultur und gegen den Einsatz von Technik argumentiert. Die Dissertation widmet sich daher der Frage danach, was konkrete Zuschreibungen innerhalb der Buchbranche an Kultur und Technik sind, woher diese stammen und welche Auswirkungen sie konkret auf Innovation in der Branche haben sowie was dies für eine automatisierte Buchkultur bedeuten kann.

Erstbetreuerin: Prof. Dr. Svenja Hagenhoff | Zweitbetreuer: Prof. Dr. Sven Pagel | Beginn 2020

Agiles Management im Verlag

Die Buchveröffentlichung ist ein risikoreiches Geschäft, da Buchverlage jedes halbe Jahr den größten Teil ihrer Produktpalette einstellen und neue Titel schaffen. Die Erfolgsplanung ist daher sehr schwierig und wird als „sprunghaft“ bezeichnet. Hinzu kommt, dass Buchverlage nicht nur auf wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch auf die Schaffung von Kultur. Diese besonderen Bedingungen haben zur Forderung nach einer dualen Organisation mit effizienten, hierarchischen Geschäftsprozessen auf der einen und dezentralen, nicht-hierarchischen Kreativprozessen auf der anderen Seite geführt. In der Literatur zum Medienmanagement wurde jedoch nicht wirklich diskutiert, wie dies erreicht werden sollte und wie diese beiden Systeme in einem Unternehmen effektiv zusammenarbeiten können. Darüber hinaus hat das Buchverlagswesen in den letzten Jahren enorme Veränderungen erfahren: Kundenverhalten und Medienkonsum Die Konvergenz der Medien und die Nachfrage nach Inhalten in einer Vielzahl von Formaten (z. B. gedruckte Bücher, Apps, E-Books, Websites) erfordern neue und flexible organisatorische Lösungen. Ein möglicher Ansatz, um neue und anpassungsfähige Praktiken zu finden, ist das Konzept der organisatorischen Agilität, das für Unternehmen in hochinnovativen und sich schnell verändernden Umgebungen in der Fertigung entwickelt wurde. Das Konzept der organisatorischen Agilität wurde in den 1970er Jahren für Unternehmen in hochinnovativen und sich schnell verändernden Umgebungen in der verarbeitenden Industrie entwickelt und fand seit den 1990er Jahren und in den 2000er Jahren breite Anwendung in IT-Unternehmen und der IT-bezogenen Forschung. Die Dissertation hat das Ziel, eine Konzept für agiles Management in Buchverlagen zu entwicklen.

Erstbetreuerin: Prof. Dr. Svenja Hagenhoff | Zweitbetreuer: Prof. Dr. Sven Pagel | Beginn: 2018

»S. Fischer Die Frau in der Gesellschaft: Eine Taschenbuchreihe der Frauenliteratur im Spiegel der neuen deutschen Frauenbewegung von 1975 – 1990«

Das Projekt fokussiert die Taschenbuchreihe Die Frau in der Gesellschaft aus dem S.Fischer Verlag, welche ikonische Texte der neuen deutschen Frauenbewegung erstmalig dem deutschen Publikum zugänglich machte. So zeichnet das Projekt die Genese der populären Taschenbuchreihe nach und exploriert in exemplarischen Lektüren die Verbindung zur neuen deutschen Frauenbewegung.

Mentorat: Prof. Dr. Svenja Hagenhoff, Prof. Dr. Franziska Bergmann, Prof. Dr. Jörg Döring | Beginn: 2025

Identität im Digitalen

Identität hat zwei Aspekte – zum einen meint Identität die Echtheit einer Person oder Sache, beispielsweise indem ein Bürger seine Identität mittels Personalausweis nachweist. Zum anderen meint Identität aber auch die psychologische Sicht auf das innere Selbst eines Menschen. Die Dissertation hat zum Ziel, diese beiden Aspekte von Identität hinsichtlich ihrem Auftreten im Digitalen zu betrachten und ein Modell zur Einordnung der Identität im Digitalen zu entwickeln.

Erstbetreuerin: Prof. Dr. Svenja Hagenhoff | Zweitbetreuerin: Prof. Dr. Sibylle Kunz | Beginn 2022

»Neue Öffentlichkeiten schaffen Kinder- und Jugendzeitschriften der Re-Education«

Das Projekt fokussiert Kinder- und Jugendzeitschriften der deutschen Re-Education und somit der Jahre 1945–1949. Es stellt dabei die Frage danach, wie diese Zeitschriften, gerichtet an ein junges Publikum, dazu beitragen, eine neue demokratische Öffentlichkeit in Deutschland nach dem Ende des Nationalsozialismus zu schaffen. Das Projekt erfordert gleichzeitig einen interdisziplinären Zugang, indem sich den Zeitschriften zum einen als Objekte der Kinder- und Jugendliteratur genähert werden soll, um damit dem hohen Grad an Zielgruppenorientierung gerecht zu werden. Es gilt also, die Vorstellungen und Konzepte von Kindheit und Jugend, aber auch von Bildungsfähigkeit zu erschließen, die den Zeitschriften der Re-Education inhärent sind. Zum anderen sollen die Zeitschriften dezidiert in ihrer Materialität untersucht werden. Weiterhin sollen in diesem Projekt Zeitschriftenjahrgänge betrachtet werden, möglichst über einen längeren Zeitraum und im Vergleich mit anderen zeitgenössischen Zeitschriften.

Mentorat: Prof. Dr. Svenja Hagenhoff, Prof. Dr. Hartmut Hombrecher | Beginn: 2025

Deutsche Literatur in chinesischen Übersetzungen auf dem Buchmarkt in Festland-China (1990–2013)

Bestandsaufnahme, Rahmenbedingungen und Vermittlungsinstanzen | Die Arbeit hat das Ziel, durch Untersuchung der ins Chinesische übersetzten deutschen Belletristik die Publikation deutscher Literatur in China und deren Fördermöglichkeiten darzustellen. Geplant ist zunächst eine komplette Erfassung aller Publikationen zwischen 1990 und 2013. Mögliche Forschungsfragen sind, warum die wenigen deutschen literarischen Titel in dem Untersuchungszeitraum auf den chinesischen Buchmarkt kommen und wie verschiedene Einflussfaktoren von 1990 bis 2013 bei der Vermittlung deutscher literarischer Titel ins Chinesische zusammengewirkt haben. Darüber hinaus wird auch untersucht, welche Maßnahmen getroffen werden könnten, um die Vermittlung deutscher literarischer Titel auf dem chinesischen Buchmarkt zu verstärken.

Erstbetreuerin: Prof. Dr. Ursula Rautenberg | Zweitbetreuerin: Prof. Dr. Lena Henningsen | Beginn: September 2014

Abgeschlossene Arbeiten

PD Dr. habil Axel Kuhn

Zeitschriften und Medienunterhaltung. Zur Evolution von Medien und Gesellschaft in systemfunktionaler Perspektive.
Habilitationszeitraum 2011-2017.

Dr. Katharina Leyrer

Selektion in traditionellen und in Internet-Informationsintermediären. Eine wertebasierte Einordnung der Praktiken von Suchmaschinen und Bibliotheken
Informationsintermediäre im Internet wie Suchmaschinen und Soziale-Netzwerk-Seiten stehen in der Kritik: Es wird befürchtet, dass ihre selektive, personalisierte Informationsauswahl Verzerrungen verursacht und die Autonomie der Nutzer*innen schwächt. In der Diskussion wird jedoch meist ausgeklammert, dass die Vorauswahl von Information durch Intermediäre kein Phänomen der Digitalisierung ist, sondern ebenso durch traditionelle Intermediäre wie publizistische Medienangebote, Verlage, Buchhandlungen oder Bibliotheken vorgenommen wird. Weder für Internet- Intermediäre, noch für traditionelle Intermediäre ist ausreichend untersucht, welche Faktoren ausschlaggebend dafür sind, wie Inhalte ausgewählt und für Nutzer*innen sichtbar gemacht werden. Zudem gibt es bislang keine Analysen, die zeigen, wie sich der Wechsel von traditionellen zu Internet- Intermediären auf die Autonomie der Nutzer*innen auswirkt. Zentrale Fragestellung dieser Arbeit ist daher, worin sich die vermeintlich neuen Selektionspraktiken in Internet-Intermediären von den etablierten Praktiken traditioneller Intermediäre unterscheiden und wie die Praktiken von traditionellen und Internet-Informationsintermediären jeweils aus ethischer Perspektive eingeordnet werden können. Darüber hinaus wird die Frage gestellt, welche Auswirkungen der Wechsel von traditionellen zu Internet-Intermediären auf die Position der Nutzer*innen hat. Für die Analyse werden Öffentliche Bibliotheken als traditionelle Intermediäre und Suchmaschinen als Internet-Intermediäre beispielhaft herausgegriffen. Sowohl für Suchmaschinen, als auch für Öffentliche Bibliotheken wird ein Modell erstellt, das die Selektionsschritte und -regeln für jeden der beiden Intermediärstypen systematisch darstellt und zeigt, welche Faktoren die Selektion in jedem einzelnen Schritt beeinflussen. Ausgehend von diesen beiden Modellen werden die Selektionspraktiken in Suchmaschinen und Bibliotheken verglichen und ethisch eingeordnet. Theoretische Basis bildet dabei die Contextual Integrity Decision Heuristic (CIDH) von Nissenbaum: Diese bietet ein Framework, um zu analysieren, inwiefern die Selektionspraktiken in Informationsintermediären die Werte und Ziele des Kontexts sowie allgemeine gesellschaftliche Werte gefährden oder fördern. Die Position der Nutzer*innen wird auf Basis der Network-Gatekeeping-Theorie von Barzilai-Nahon (2008) untersucht. Darauf aufbauend formuliert diese Arbeit konkrete Vorschläge, wie die Praktiken von Suchmaschinen und Bibliotheken so umgestaltet werden können, dass sie gesellschaftlich erwünschte Ziele und Werte stärker fördern und die Position der Nutzer*innen stärken
Erstbetreuerin: Prof. Dr. Svenja Hagenhoff | Zweitbetreuer: Prof. Dr. Georg Glasze | Datum der Verteidigung: 08.02.2024.

Prof. Dr. Sibylle Kunz

Usability digitaler Lesemedien – Konzeption und empirische Evaluation eines Referenzmodells am Beispiel digitaler Fachzeitschriften
Digitale Lesemedien wie E-Books oder E-Magazines besitzen als Melange aus Informationsgütern und Software eine Vielzahl veränderlicher Eigenschaften, bei deren Ausgestaltung sich Verlage aber noch oftmals schwertun, zumal die resultierenden Digitalprodukte auch auf Anforderungen und Kompetenzen der Zielgruppe zugeschnitten und für diese leicht erreichbar sein müssen. Auf der Basis eines um eine Zielgruppenanalyse erweiterten 5-Planes-Model von Garrett wird daher eine empirische Vorgehensweise zur Bestimmung der Benutzungsfreundlichkeit von digitalen Lesemedien entwickelt und ihre Praxistauglichkeit im Rahmen von mehreren Fallstudien an digitalen Fachmagazinen aus verschiedenen Fachdomänen überprüft. Ein triangulärer Ansatz aus verschiedenen Methoden der Usability-Forschung betrachtet dabei Zielgruppen, Nutzeranforderungen und Produktstrategie, Inhalte und Informationsarchitektur, Interaktionsdesign, Funktionalität, Navigationsdesign und Benutzeroberfläche. Effektivität und Effizienz bei der Erfüllung von Nutzeranforderungen werden ebenso untersucht wie die wahrgenommene hedonische und pragmatische Qualität der Informationsprodukte. Ziel ist ein Scoring-Modell zur Bestimmung eines digitalen Reifegrades, das eine vergleichende Einordnung von existierenden Produkten ebenso erlaubt wie das nutzerzentrierte Konzipieren neuer Produkte.
Erstbetreuerin: Svenja Hagenhoff | Zweitbetreuer: Sven Pagel | Datum der Verteidigung: 06.10.2020.

Dr. Christoph Jensen

Die Nürnberger Buchhändler und Buchdruckerfamilie Endter
Der Nürnberger Wolfgang Endter der Ältere (1593 – 1659) und seine Söhne Johann Andreas (1625 – 70), Wolf der Jüngere (1622 – 55), Christoph (1632 – 72) und Paul Endter (1639 – 62) gehörten zu den bedeutendsten Druckerverlegern des 17. Jahrhunderts. Ihre Druck‑ und Verlagsproduktion umfasste über 1.000 Werke, wobei vor allem theologische Werke, Bibeln und Kalender gedruckt wurden. Daneben erschienen auch medizinische, juristische, historische und politische Werke, Lexika, Reiseberichte und Werke der zeitgenössischen Literatur. Mithilfe einer statistischen Analyse werden die gesamte Druck‑ und Verlagsproduktion untersucht und inhaltliche Schwerpunkte sowie zeitliche Entwicklungen identifiziert. Ergänzt wird die Untersuchung durch eine Bibliographie der von den Endtern produzierten Werke.
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuerin: Mechthild Habermann | Datum der Verteidigung: 30.07.2019.

Dr. Elisabeth Engl

Die Büchersammlung des Arztes und Botanikers Christoph Jacob Trew (1695–1769)
Der Nürnberger Arzt und Gelehrte Christoph Jacob Trew (1695–1769) trug im Laufe seines Lebens mit ca. 34.000 Büchern und 19.000 Briefen aus dem 15.–18. Jahrhundert eine umfangreiche Sammlung zusammen. Diese ist zusammen mit zahlreichen umstellenden Quellen noch heute fast vollständig in der UB Erlangen erhalten. Die Dissertation widmet sich Trews Praktiken des Sammelns und Nutzens des medizinisch-naturwissenschaftlichen Kernbestands seiner Bibliothek und untersucht diese im Kontext des zeitgenössischen Gelehrten-Projekts der Historia literaria.
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuerin: Mechthild Habermann | Datum der Verteidigung: 10.07.2019.

Dr. Daniela Preiß

Tasten oder hören, körperlich oder lieber digital? Eine qualitative Analyse der Lesemotivation blinder Menschen
Von den rund 100.000 Büchern, die jedes Jahr für Sehende auf dem Markt erscheinen, können Punktschriftbibliotheken und Hörbüchereien nicht mehr als 2.000 Titel in Punktschriftbücher oder Hörmedien übertragen. Die Arbeit befasst sich mit dem Leseverhalten geburtsblinder Menschen, konkret mit ihrer Lesemotivation. Gestützt auf den Uses-and-Gratifications-Approach soll auf der Basis einer empirischen Erhebung ermittelt werden, welche Bedürfnisse blinde Leser haben und wie sie diese zurzeit befriedigen können. Ziel ist es dabei, Perspektiven aufzuzeigen, um die Lesemotivation dieser Gruppe zu erhöhen. Die Dissertation wurde durch das Erika Giehrl-Stipendium der FAU gefördert.
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuer: Heinz Bonfadelli | Datum der Verteidigung: 22.01.2018.

Dr. Anna-Maria Seemann

Geteiltes Land, geteilte Unternehmen. Entstehung und Beziehungen wissenschaftlicher Parallelverlage in Deutschland nach 1945
Verschiedene Verlage besaßen während der Zeit der deutschen Teilung einen Sitz sowohl in der Bundesrepublik als auch in der DDR. In der Dissertation wird das Phänomen dieser so genannten Parallelverlage am Beispiel von acht Wissenschaftsverlagen mit einem Programmschwerpunkt auf den Gebieten Medizin und Naturwissenschaften untersucht – es handelt sich um die Akademische Verlagsgesellschaft Geest & Portig (Leipzig/Frankfurt am Main), Johann Ambrosius Barth (Leipzig/München), Gustav Fischer (Jena/Stuttgart), S. Hirzel (Leipzig/ Stuttgart), Carl Marhold (Halle/West-Berlin), Theodor und Dr. Dietrich Steinkopff (Dresden/ Darmstadt), B. G. Teubner (Leipzig/Stuttgart) und Georg Thieme (Leipzig/ Stuttgart).
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuer: Peter E. Fäßler | Datum der Verteidigung: 07.09.2016.

Dr. Alexandra Bohle

Einflussfaktoren der Mediennutzung: Flow und weitere Faktoren der Medienselektion am empirischen Beispiel „Harry Potter und der Stein der Weisen“.
Der Wissenschaftler Csikszentmihalyi benannte bereits 1975 das vollständige Versinken in eine Tätigkeit mit dem Wort „Flow“. In der vorliegenden Abhandlung wird ein Zusammenhang zwischen dem Flow-Erleben beim Lesen eines Buches und einer direkt folgenden Medienselektion postuliert. Sollte Flow dem Medium zugeschrieben werden, würde ein weiteres Buch ausgewählt, sollte Flow dagegen dem Inhalt attribuiert werden, würde ein beliebiges Medium mit einem ähnlichen Inhalt selektiert. Zur Analyse werden zunächst relevante Begrifflichkeiten aus dem Bereich der Medienrezeption voneinander abgegrenzt. Anschließend stehen Bedingungen und Aspekte während einer belohnenden Medienrezeption sowie deren Konsequenzen im Fokus. Auch wird Flow-Erleben im Lichte bereits vorhandener Medienselektionstheorien betrachtet.
Eine konkrete Medienselektion nach der Flow-Induktion wird empirisch in zwei Quasi-Experimenten beobachtet. Eine davon unabhängige Befragung zeigt weitere wahrgenommene Motivationen für eine Medienselektion nach einem Flow-Erleben.
Erstbetreuer: Christoph Bläsi | Zweitbetreuer: Edwin Keiner | Datum der Verteidigung: 04.08.2014.

Dr. Simon Hiller

Reaktionsmöglichkeiten der Unternehmen des verbreitenden Buchhandels innerhalb der digitalen Ökonomie
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation strategischer Muster von Unternehmen des verbreitenden Buchhandels in Bezug auf das Aufkommen disruptiver Innovationen und ihre anschließende Einordnung in den verhaltensorientierten Ansatz nach Miles/Snow. Die Zielstellung besteht dabei darin erfolgversprechende Herangehensweisen bzw. strategische Orientierungen herauszuarbeiten. Dies beinhaltet auch eine vergleichende Analyse der Buchmärkte in Deutschland und den USA, da letzterer hinsichtlich der betrachteten Veränderungen eine Vorreiterrolle einnimmt.
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuerin: Svenja Hagenhoff | Datum der Verteidigung: 18.10.2015.

Dr. Marina Mahling

Lesen bei Kindern und Jugendlichen. Lesestoffbeschaffung und -nutzung unter Berücksichtigung der Lesesozialisationsinstanzen.
Die Studie beschäftigt sich mit der Lesepraxis von Kindern und Jugendlichen, wobei die Lesesozialisation den Schwerpunkt bildet. Erstmals wird untersucht, wie die verschiedenen Sozialisationsinstanzen mit dem Leseverhalten in Zusammenhang stehen. Besondere Berücksichtigung findet die Untersuchung der Bedeutung von Familie, Schule und Peers. Ein Verlaufsmodell soll typische Entwicklungen ab der 5. Jahrgangsstufe bis zum Verlassen der Schule abbilden. Es wird ein umfassender Überblick über die Wege der Lesestoffbeschaffung sowie (außer-)schulische Einflüsse auf die Lesesozialisation gegeben.
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuer: Volker Frederking | Datum der Verteidigung: 14.12.2014.

Dr. Nikolaus Weichselbaumer

Das typographische Werk Hermann Zapfs.
Hermann Zapf (1918–2015) gilt als einer der bedeutendsten Schriftgestalter, Kalligraphen und Typographen des 20. Jahrhunderts. Sein Werk überspannt mehr als sieben Jahrzehnte, in denen er Schriftklassiker wie Palatino, Optima und Zapfino vorgelegt hat. Daneben war Zapf als Buchgestalter, Berater, Dozent, Unternehmer, Künstler und Aktivist in Urheberrechtsfragen tätig. Die vorliegende Studie nähert sich diesem Werk auf Basis des umfassenden, an der der Herzog August Bibliothek verwahrten Eigenarchivs des Gestalters. Untersuchungsleitend ist ein feldtheoretisches Konzept von Gestaltung, das Fragen zu Entwurfstechniken und dem Einfluss von Satztechnologien aufwirft, aber auch nach der Entstehung von Zapfs Ansehen und dem Aufbau seines Beziehungsnetzwerks. Durch die Verortung Zapfs im Kontext seiner Zeitgenossen wird mit dieser Werkbiografie ein Schlaglicht auf die Typographie der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts geworfen.
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuer: Günther Görz | Datum der Verteidigung: 24.06.2014.

Dr. Barbara Schlösser

Die Gestaltung moderner Lehrbücher. Eine Untersuchung am Beispiel betriebswirtschaftlicher Studienliteratur
Die Dissertation untersucht die optimale Gestaltung von universitären Lehrbüchern vor dem Hintergrund der Bedürfnisse von Studierenden. Die Studie geht davon aus, dass Akzeptanz und Nutzen von universitären Lehrbüchern bei Studierenden von der typografischen und didaktischen Gestaltung unter Berücksichtigung wahrnehmungstheoretischer Aspekte abhängen. Folgende konkrete Fragestellungen sind in diesem Kontext relevant: Welche Elemente müssen ein Lehrbuch konstituieren, um den Anforderungen der Studierenden gerecht zu werden? Aus welchen Motiven wird ein Lehrbuch genutzt? Wie werden Lehrbücher von Studierenden wahrgenommen? Bedeutend für die optimale Gestaltung von Lehrbüchern sind weiterhin strukturelle Aspekte und Lesefreundlichkeit. Für die Studie wird exemplarisch der Lehrbuchmarkt für Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Betriebswirtschaftslehre, herangezogen. Zur Beantwortung der Frage nach den Vorstellungen der Studierenden von optimalen Elementen betriebswirtschaftlicher Lehrbücher wurden umfangreiche empirische Untersuchungen unternommen.
Erstbetreuer: Christoph Bläsi | Zweitbetreuer: Karl Wilbers | Datum der Verteidigung: 10.11.2011.

Dr. Kerstin Emrich

Konzentration im Sortimentsbuchhandel.
Die Digitalisierung von Büchern und buchnahen Inhalten im Verbund mit den schnell fortschreitenden technischen Innovationen, wie z. B. mobile Lesegeräte für E-Books, beeinflussen auch die Konzentrationsprozesse im deutschen Buchhandel. Verlage und Zwischenbuchhändler, besonders aber Einzelhandelsunternehmen müssen diese Entwicklungen bei ihren strategischen Entscheidungen berücksichtigen. Die hier vorgelegte Analyse widmet sich erstmals den Problemen umfassend vor dem Hintergrund einer detaillierten fachlichen Kenntnis der deutschen Buchbranche. Neben einer umfassenden Analyse der Branchensituation und des Konzentrationsprozesses sowie einem Ausblick in die Zukunft werden am Beispiel von drei Szenarien Lösungsansätze aufgezeigt. In ihrer Zielstellung geht sie damit über die vorliegende wirtschaftswissenschaftliche Forschungsliteratur hinaus, die sich entweder allgemein mit Konzentration in Industrie und Handel oder am Beispiel anderer Wirtschaftszweige beschäftigt. Die stringente Bezugnahme auf wirtschaftswissenschaftliche Theorieansätze ist charakteristisch für den theoretischen und methodischen Ansatz. Die Analyse der Branchensituation stützt sich auf die auf Michael E. Porter zurückgehenden Modelle, für die Untersuchung der Ursachen und Wirkungen von Konzentration und die Ableitung von Zukunftsvisionen zieht die Verfasserin Ergebnisse der Handelsforschung heran. Aus der differenzierten Bewertung der Konzentrationsursachen und -wirkungen werden schließlich Entscheidungshilfen abgeleitet, auf die sich Unternehmen des Bucheinzelhandels bei strategischen Entscheidungen stützten können. Beispielsweise wird eine neue Betriebsform skizziert, die den, vor allem als Vorteil von Online-Handelsformen geltenden Convenience-Aspekt konsequent in einen stationären Marktauftritt integriert und darüber hinaus die Anschlussfähigkeit an ein Mehrkanalkonzept betont.
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuer: Jürgen Kähler | Datum der Verteidigung: 05.10.2009.

Dr. Sandra Rühr

Tondokumente von der Walze zum Hörbuch
Das Hörbuch gilt spätestens seit seinen konstanten Umsatzzuwächsen im Jahr 2004 als das Sonntagskind der Buchbranche. Preisgünstige Reihen und der Einsatz von bekannten Sprechern machen es zunehmend beliebt: Das Hörbuch hat den Sprung aus der Nische geschafft. Doch was ist überhaupt ein Hörbuch und wie lässt sich sein Erfolg erklären? Diesen Fragen geht die vorliegende Arbeit nach, indem sie zunächst die Ursprünge seit der ersten phonographischen Tonaufzeichnungen im Jahr 1877 nachzeichnet und anhand medientechnologischer, buchhändlerischer, buchwirtschaftlicher sowie marketingspezifischer Entwicklungen fünf Phasen der Hörbuchgeschichte aufzeigt. Die Autorin erarbeitet eine Medientheorie des Hörbuches, die sie an dessen Ausdrucksqualitäten und Präsentationsweisen festmacht. Zu Letzterem bietet eine um Abbildungen von Verpackungen ergänzte Discographie wertvolles Bildmaterial. Physiologische Betrachtungen und Ergebnisse aus Studien liefern Erklärungen für den Erfolg des Hörbuches aus Nutzersicht.
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuer: Kay Kirchmann | Datum der Verteidigung: 05.08.2007.

Dr. Oliver Duntze

Ein Verleger sucht sein Publikum. Die Straßburger Offizin des Matthias Hupfuff.
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuer: Michele Ferrari | Datum der Verteidigung: 12.12.2005.

Dr. Ursula Matthäus-Eisenbraun

Ernst Enke. Ein Erlanger Buchhändler im Vormärz
Erstbetreuerin: Ursula Rautenberg | Zweitbetreuer: Reinhard Wittmann | Datum der Verteidigung: 14.07.2005.

Dr. Dominik Radlmaier

Die Bibliothek der Paul Wolfgang Merkelschen Familienstiftung im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg
Erstbetreuer: Alfred G. Świerk | Zweitbetreuer: Alfred Wendehorst | Datum der Verteidigung: 21.07.2004

Dr. Marie-Kristin Hauke

»In allen guten Buchhandlungen zu haben …«. Buchwerbung in Deutschland im 17. und 18. Jahrhundert
Erstbetreuer: Alfred G. Świerk | Zweitbetreuer: Ernst Fischer | Datum der Verteidigung: 24.02.1999

Dr. Carl-Matthias Lehmann

Geschichte der Universitätsbibliothek Erlangen von 1844–1924. Organisation, Bestand und Benutzung
Erstbetreuer: Alfred G. Świerk | Zweitbetreuer: Konrad Wickert | Datum der Verteidigung: 27.02.1996

Dr. Sylvia Wittig-Messemer

Privater Bücherbesitz in Nürnberg und den umliegenden Gebieten im 17. und 18. Jahrhundert. Studien zur historischen Leseforschung anhand von Nachlaßinventaren der Reichsstadt Nürnberg
Erstbetreuer: Alfred G. Świerk | Datum der Verteidigung: 27.02.1996

Dr. Harald Steiner

Geschichte des Autorenhonorars in Deutschland vom Ende des dreißigjährigen Krieges bis zur Märzrevolution
Erstbetreuer: Alfred G. Świerk | Zweitbetreuer: Stephan Füssel | Datum der Verteidigung: 02.08.1995

Dr. Gisela Johanna Lang

Leser und Lektüre zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die Ausleihbücher der Universität Erlangen 1805 bis 1818 als Beleg für das Benutzerverhalten
Erstbetreuer: Alfred G. Świerk | Zweitbetreuer: Helmut Neuhaus | Datum der Verteidigung: 24.02.1994

Bibliothek

Grundlegende Hinweise

Besondere Öffnungszeitenhinweise

Ab dem 13. April gelten eingeschränkte Öffnungszeiten: Wir haben täglich nur noch von 10.00 bis 14.00 Uhr für Sie geöffnet.

An diesen Feiertagen bleibt die Bibliothek 2026 geschlossen:

3. April (Karfreitag), 6. April (Ostermontag), 1. Mai (Maifeiertag), 14. Mai (Christi Himmelfahrt), 25. Mai (Pfingstmontag), 4. Juni (Fronleichnam) und 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit).

So gelangen Sie in unsere Bibliothek

Liebe Nutzende der Institutsbibliothek,
wenn Sie sich für unsere Bücher interessieren, so gelangen Sie innerhalb der Öffnungszeiten zur Bibliothek, indem Sie an der weißen Eingangstür im 2. Stock den Schalter mit Schlüsselsymbol rechts neben der Tür betätigen.

Unsere Bibliothek eignet sich für Gruppenarbeiten

Liebe Nutzende der Institutsbibliothek,
wenn Sie in kleinen Gruppen in unserer Bibliothek arbeiten möchten, so ist das kein Problem, sondern sogar gerne gesehen. Kommen Sie einfach vorbei!


Öffnungszeiten

Öffnungszeiten während der vorlesungsfreien Zeit, 9. Februar bis 9. April 2026:

  • Montag 10:00 bis 15:00 Uhr
  • Dienstag 10:00 bis 15:00 Uhr
  • Mittwoch 10:00 bis 15:00 Uhr
  • Donnerstag 10:00 bis 15:00 Uhr
  • Freitag geschlossen

Öffnungszeiten während der Vorlesungszeit, 13. April bis 17. Juli 2026:

  • Montag 10:00 bis 14.00 Uhr
  • Dienstag 10:00 bis 14:00 Uhr
  • Mittwoch 10:00 bis 14:00 Uhr
  • Donnerstag 10:00 bis 14:00 Uhr
  • Freitag 10:00 bis 14:00 Uhr

Lage, Kontakt und wichtige Informationen im Überblick

Lage

Nürnberger Str. 71, 91052 Erlangen, Raum 2.15

Lage auf Open Street Map anschauen

Telefonnr. Theke: 09131/85-71244

Mailadresse: buwi-bibliothek@fau.de

Wichtige Informationen im Überblick

Website der UB


Bibliotheksverantwortliche

Dr. Sandra Rühr: sandra.ruehr@fau.de


Unsere Bibliothek von A bis Z

Arbeitsplätze

Die Bibliothek hat ausreichend Platz zum Lesen und Arbeiten vor Ort sowie die Möglichkeit, sich in kleinen Lerngruppen zu treffen. Vor Ort stehen keine Arbeits-PCs oder -Laptops zur Verfügung, diese müssen selbst mitgebracht werden.

Ausleihe

Bücher können für vier Wochen ausgeliehen und maximal 2-mal verlängert werden, sofern diese nicht anderweitig vorgemerkt sind. Bei nicht fristgerechter Rückgabe der Bücher behalten wir uns eine Mahnung vor. Dabei werden Gebühren entsprechend der Gebührenordnung der UB fällig.

Ausnahmen: Signaturbereiche GS20 (Präsenzbestand), GS30 (Altbestand), GS45 (Sonderbestand, s.u.), GS70 (Großformate) und GS90 (Zeitschriften)

Buchhändlerische Zeitschriften, Buch und Buchhandel in Zahlen (BuBiZ) (Signaturbereich GS90)

Wir haben die buchhändlerischen Zeitschriften Börsenblatt, Buchreport (Express- und Magazin-Ausgabe) und Buchmarkt nahezu vollständig im Bestand. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, welche Themen die Buchbranche aktuell umtreiben und was in zurückliegenden Jahren relevant war, lohnt sich ein Blick in die gedruckten Ausgaben. Diese sind nicht identisch mit den Online-Ausgaben!

Seit März 2025 kann im Repositorium der Herzog August Bibliothek (HAB) Wolfenbüttel, bereitgestellt durch den Fachinformationsdienst Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft (FID BBI), in relevanten Quellen recherchiert werden:

Open Access in Buchreport.Express (2017 bis 2023), Buchreport.Magazin (2015 bis 2023) und Buchreport.Spezial (2018 bis 2023).

Für Buch und Buchhandel in Zahlen (ab 2014) und Börsenblatt des Deutschen Buchhandels (ab 2014) ist eine vorherige Registrierung über den FID BBI notwendig. Diese lässt sich hier vornehmen.

Einführung in die Benutzung

Die Universitätsbibliothek bietet regelmäßig Einführungen und Schulungen zu Recherchemöglichkeiten allgemein und zu Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens im Speziellen an.

Informationen zu laufenden Terminen sind auf den Webseiten der UB zu finden: http://ub.fau.de/schulungen/

Auf StudOn gibt es zahlreiche weiterführende Informationen zu Aspekten des wissenschaftlichen Arbeitens: https://www.studon.fau.de/studon/ilias.php?baseClass=ilrepositorygui&ref_id=6432257

Mobile Endgeräte und Diktiergeräte

Für Projektarbeiten und Abschlussarbeiten finden sich in der Bibliothek ein iPad sowie zwei Diktiergeräte.

Diese können zwei bis vier Wochen ausgeliehen werden.

Vorgehensweise:

  • an Bibliotheksverantwortliche wenden (Zweck der Ausleihe legt Ausleihdauer fest)
  • in Liste (liegt bei Bibliotheksaufsicht) Gerätenummer, FAU-Card-Nummer und Datum eintragen
  • mit der Aufsicht prüfen, ob alle Gerätebestandteile enthalten sind
  • während der Nutzung Beipackzettel beachten und sorgfältig mit Gerät umgehen
  • bei der Rückgabe wiederum prüfen, ob alle Gerätebestandteile enthalten sind

Scannen

In der Bibliothek steht ein Buchscanner zur Verfügung. Fragen Sie die diensthabende Aufsicht, wie dieser funktioniert und bringen Sie eine externe Speichermöglichkeit mit.

Signaturkürzel

08NU

Sonderbestand (Signaturbereich GS45/A […] bis GS45/C […])

Wir verfügen in diesem Sonderbestande über einen Sammlungsschwerpunkt zu buchkünstlerisch gestalteten Büchern; Büchern, deren Objekteigenschaften betont werden und Büchern, die das Thema Bücherliebe im Belletristik- und Sachbuchbereich behandeln. Hier können Sie gerne vor Ort hineinblättern, eine Ausleihe dieses Bestands ist nicht möglich.

Sekretariat und Adressen

Kontakt und Postadresse

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
Institut für Buchwissenschaft
Nürnberger Straße 71
91052 Erlangen

Sekretariat

buwi-sekretariat@fau.de

Sonja Quaiser

Öffnungszeiten

Mo, Di & Do 9:00 – 12:00 Uhr.

Hinfinden

Eingang

von der Werner-von-Siemens-Straße an der Bushaltestelle der Linie 296 aus:

Foto: Institut für BuWi Eingang
Foto: Institut für BuWi Eingang
Foto: Institut für BuWi Eingang